Tipps für Entwicklungsboard welches für 8,16( und 32)-Bitter geeignet ist
Dienstag, 22. Mai 2012
 
 

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Autor Thema: Tipps für Entwicklungsboard welches für 8,16( und 32)-Bitter geeignet ist  (Gelesen 3601 mal)
 
Schoasch
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« am: November 17, 2008, 18:31:14 »

Hi,

Kleine Vorgeschichte:
Ich hatte jetzt mal an der Uni ein "Technische Informatik" Labor wo wir einen 32Bit-DSP von TI (TMS320F243) programmieren(in ASM) mussten. Die Aufgabe war es eine Waschmaschinen-Ablaufsteuerung (mit vorgefertigten LIBs ;-)) zu programmieren. Also alles im allem ein ziemlich sinnloses Projekt... vorallem ist die 32Bit Architektur ziemlich oversized ;-). Da die Assistentin offen für Kritik ist, hab ich ihr gleich mal meine Meinung disbezüglich sagen müssen und hab ihr auch gleich nen verbessrungsvorschlag gemacht. Und genau für meinen Vorschlag würd ich noch ein paar Tips und Hinweise benötigen.

Mein Vorschlag:
Da ich das ganze sowohl für Laien als auch für Fortgeschrittene interessanter machen will, hätte ich mir folgendes gedacht.
Eine Entwicklungsboard auf Basis von µC bzw. DSPs der Firma Microchip zu entwerfen(Sprich: PIC18F,dsPIC30F,dsPIC24F,...). Das Board soll aber so entworfen werden, dass die Peripherie konstant bleib, man aber den Chip(+eventuell Adapter) tauschen kann. Das soll den sinn haben, dass man mit ein und der selben Hardware die Performance der Controller besser testen und vergleichen kann.
Das man zb. auf einem PIC18F ein Programm (zb: Fakultät oder FIR-Filter) schreibt.... und dann das gleich Programm am dsPIC30F laufen lässt und zb. durch Ausgabe der Timerwerte dann vergleichen kann, welcher Controller jetzt der schnellere wäre.
Weiters möchte ich dann auch noch gleich den Stromverbrauch des PICs messen(Mittelwert+über BNC für Oszi).
Daneben möchte ich dann noch folgende Spielerein mit drauf packen:
  • Tastaturmatrix
  • LCD
  • LEDs
  • LED-MAtrix für diverse Spielerein (zb Ping Pong oder so Lächelnd)
  • DC-Motor über PWM gesteuert oder RGB-LED über PWM gesteuert
  • Tempsensor über I2C
  • DAC über SPI (mit nachgeschaltenem Verstärker+Lautsprecher)
  • Erweiterungssockel+ eventuelle Erweiterungsmodule
  • Poti für ADC
  • RS232
  • (USB)

So, nun zu meiner bitte an euch. Habt ihr noch ein paar Tipps, was ich noch dazu tun sollte?
Welche Controller würdet ihr mir denn empfehlen? Ich muss zugeben, dass ich noch nicht nachgesehen habe, welche Controller annähernd gleich sind... aber vl habt ihr ja schon ein paar Erfahrungen gemacht.

mfg Schoasch

PS: Am Entwicklungsboard selbst soll natürlich auch gleich ein Programmiergerät implementiert werden.
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Edson
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« Antworten #1 am: November 17, 2008, 19:21:59 »

Hallo Schoasch,

Zitat
Die Aufgabe war es eine Waschmaschinen-Ablaufsteuerung (mit vorgefertigten LIBs ;-)) zu programmieren. Also alles im allem ein ziemlich sinnloses Projekt... vorallem ist die 32Bit Architektur ziemlich oversized ;-)

wenn die Waschmaschine nicht zufällig selbständig im Internet surfen sollte  Zunge,
hast Du da sicher Recht.

Zitat
(Sprich: PIC18F,dsPIC30F,dsPIC24F,...). Das Board soll aber so entworfen werden, dass die Peripherie konstant bleib, man aber den Chip(+eventuell Adapter) tauschen kann. Das soll den sinn haben, dass man mit ein und der selben Hardware die Performance der Controller besser testen und vergleichen kann.

Kannst du noch genauer eingrenzen, wie hoch die Bandbreite an verschiedenen Größen der eingesetzten PICs sein wird?

Zitat
Ich muss zugeben, dass ich noch nicht nachgesehen habe, welche Controller annähernd gleich sind...

Alle PICs, die mit dem PICDEM2+ von Microchip funktionieren, sind im 14-, 18- und 40-Pin DIL Gehäuse jeweils Pin-kompatibel. dsPIC33 und 24H sind ebenfalls 'gleich', die gibt es übrigens mit kleinem PinOut auch wieder als DIL.

Zitat
So, nun zu meiner bitte an euch. Habt ihr noch ein paar Tipps, was ich noch dazu tun sollte?

Mich würde erst noch interessieren, wie ihr dann an die Boards kommt. Wird das von Jedem selbst zusammengebaut oder gebt ihr das dann in Auftrag?

Auf jeden Fall ein interessantes Projekt. Werde mich gern mit einbringen.

Gruß,
Edson
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Schoasch
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« Antworten #2 am: November 17, 2008, 23:29:51 »

Hi,

Naja... die Bandbreite ber PICs muss nicht all zu gross sein. Es soll ja immerhin nur als Anreiz bzw. zum besseren Verständniss des doch sehr trockenen Stoffes sein. Darum hab ich mir ja auch gedacht, das ganze auf C-Ebene zu machen, dass man sich jetzt nicht so genau mit dem Innenleben des Controllers beschäftigen muss (Muss man sowieso in der VO,der UE und in einem anderen Labor ;-)), sondern das man eher den umgang mit den µC und der Peripherie lernt.... ausserdem soll gleich mal was blinken oder leuchten und das ohne viel aufwand ;-)

Ok, dann werd ich mir mal so ein paar schöne PICs raussuchen. Hab eh vorher mal kurz geschaut.... PIC32 werden wohl eher ungut werden. Die haben einerseit zu viele Pins, was man aber mit Adapter lösen könnte... und andererseits funktioniert Spruts Brenner noch nicht dafür ;-)... Ich würd nämlich gern Spruts Brenner implementieren. Denn ein ICD-Clone ist wohl zum umständlich... und auf die Debugging-Funktion kann man eh verzichten.

Die Platinen selbst... naja.. da muss ich erst mal schauen.. aber den Prototypen werd wohl ich selbst bauen. Zum fertigen muss ich zu nem anderen Institut gehen und dort lieb fragen... und wenns ganz gut geht, kann ichs dort dann sogar bestücken lassen... aber das sollte mal kein problem darstellen. Selbst zusammenbauen lassen wird sich halt auch leider nicht ausgehen, da sowieso die Zeit sehr gering ist... immerhin sinds zur zeit 2x4h die Einheiten ;-).

Weiters spiele ich mit dem gedanken, sprut zu fragen, ob er es zulassen würden, dass man von seinem Brenner Platinen anfertigen lässt und sie den Studenten für die Materialkosten zukommen lässt. Ich glaub, dass würd das Interesse gleich nochmal etwas mehr steigern oder?

mfg Schoasch

PS: Danke fürs einbringen. Ist immer gut, wenn mehr Leute zusammendenken.
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Edson
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« Antworten #3 am: November 19, 2008, 18:02:55 »

Zitat
die Bandbreite ber PICs muss nicht all zu gross sein

Ich hatte das so verstanden, dass in jedem Falle Base-/Mid-Line und dsPIC eingesetzt werden sollen. Dann würde ich auf die hohen PIN-Zahlen verzichten und nur DIL Sockel vorsehen.

Zitat
... und andererseits funktioniert Spruts Brenner noch nicht dafür ;-)... Ich würd nämlich gern Spruts Brenner implementieren.

Wäre es nicht günstiger, PICs mit Bootloader einzusetzen? Dann würde ein Programmer für Alle reichen. Die Sourcen sind ja Teil des Angebots von Microchip, da schadet es sicher nicht sich damit auseinanderzusetzen.

Zitat
Weiters spiele ich mit dem gedanken, sprut zu fragen, ob er es zulassen würden, dass man von seinem Brenner Platinen anfertigen lässt und sie den Studenten für die Materialkosten zukommen lässt. Ich glaub, dass würd das Interesse gleich nochmal etwas mehr steigern oder?

Das wäre natürlich auch ein Lösung. Ich fände es jedenfalls besser, wenn mehr Platz auf der Platine für Peripherie frei bleibt.
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