Nachfragen vermeiden?
Freitag, 18. Mai 2012
 
 

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Autor Thema: Nachfragen vermeiden?  (Gelesen 6372 mal)
 
Steffen
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« am: März 29, 2005, 23:19:48 »

Hallo Fernando,

keine Ahnung, ob das realisierbar ist aber nur mal folgende Idee:

Es gibt mittlerweile viele Anfänger, die das Forum irgendwie durch google oder so finden. Für sie ist es auch recht schwer das Problem konkret zu beschreiben. Oft fehlen Angaben zum verwendeten PIC und zur Programmierumgebung oder einfach nur mal die 20 Zeilen Quellcode. Evtl. könnte da ein von nichtregistrierten Nutzern zu bestätigender Hinweis darauf etwas Abhilfe schaffen?

MfG
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« Antworten #1 am: April 09, 2005, 16:33:32 »

Die Möglichkeit Fragen zum PIC bei der Anmeldung zu beantworten, und daraus eine standardisierte Signatur zu erstellen, hilft weiter. Es kann gefragt werden,[list=a]
  • wie der genutzte Prozessor heißt, Mehrfachn. mgl.
  • welcher Brenner verwendet wird
  • welche Programmiersprache verwendet wird
  • [/list:o]
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Fernando Heitor
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Der B


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« Antworten #2 am: Juni 08, 2005, 15:23:34 »

Hallo Steffen,

sorry deine Frage habe komplett übersehen.

Ist eine gute Idee. Werde mal schauen, wie dies umgesetzt werden kann.
Wird aber etwas dauern.

MFG
Fernando Heitor
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kalledom
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« Antworten #3 am: September 27, 2005, 23:22:52 »

Hallo,

könnt Ihr Kritik vertragen ?

Auch ich bin durch Zufall bei der Suche nach MPLAB ICD2 unter Google auf dieses Forum gestoßen.
Sich mit "gleichgesinnten" erfahrenen und weniger erfahrenen Leuten in solch einem Forum austauschen zu können ist eine tolle Sache; wen kann man auch sonst fragen ? Die Schwiegermutter :-)
Modelleisenbahner und andere "Clubs" machen es schon eine Weile vor, mit dem gleichen "Chaos".

Ich war und bin erschlagen von der Vielzahl der Themen und UnterThemen und meine Frage lautet: wie kann diese Vielzahl besser, einfacher und / oder systematischer geordnet und katalogisiert werden.
In welche Kategorien kann / muß PIC-Hilfe eingeteilt werden ?
Z.B. in Hard- und Software, die Hardware in PIC-Typen, alles für die Entwicklungsumgebung  und in die verschiedenen Anwendungs-Bereiche, die Software in C, Assembler und was es sonst noch an Sprachen gibt, ..... ???
In den Anwendungs-Bereichen ist nun wiederum Hard- und Software drin.
Das könnte ich jetzt noch Stunden lang fortsetzen, interessiert aber sonst keinen. Das Problem wird größer, je mehr Leute dieses Forum entdecken und je mehr Fragen und Beiträge dann zusammen kommen.
Auf welches Niveau soll es hinauslaufen ?
Wenn Ihr Hilfe braucht ? Meine Daten habt Ihr ja im Hintergrund.

Den Aufbau dieses Forums finde ich ganz toll; ein Lob an die "Entwickler" und "Programmierer" dieser Internetseiten und ein Lob an diejenigen, die sich die Zeit nehmen, anderen zu helfen.
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MfG Karl-Heinz
Fernando Heitor
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« Antworten #4 am: September 28, 2005, 07:01:00 »

Hi kalledom,

erstmal hallo und schön das du das Forum gefunden hast.
Danke für den Lob und ich denke mir die Leute, die hier öfters hier sind und die Fragen beantworten, freuen sich auch auf ein Lob.
Das kann ich auch ein großes Lob an die Moderatoren und die anderen, die die Fragen beantworten geben.

Im Bezug auf die Strukturierung und Übersichtlichkeit des Forums wird sich einiges ändern.
Aber dafür braucht man immer eine Menge Zeit, die wie jeder kennt, manchmal nicht da ist. Dadurch dauert eine Umstruktierung eines Forums und Webseite schon einige Monate bis es einwandfrei nach seinen Vorstellungen funktioniert.

Viele Grüße
Fernando Heitor
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kalledom
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« Antworten #5 am: September 28, 2005, 10:33:40 »

Hallo,

wenn einiges geändert wird, lasse ich mich gerne überraschen, wie es hinterher geworden ist.
Eine straffe Struktur ist sicher wesentlich bei einem so hohen Aufkommen unterschiedlichster Fragen und Antworten.
Sonst findet irgendwann niemand nichts. Ein Suchbegriff hilft dann auch nicht weiter, weil der 12.345 mal vorkommt.
Es ist richtig, wie Steffen es bereits angedeutet hat, daß viele nicht genau ihr Problem beschreiben können, und da wäre ein "Fragebogen" vielleicht wirklich ganz hilfreich.

Wenn bei Euch die Zeit knapp ist und ich organisatorisch oder praktisch unter die Arme greifen kann, dann ...
Was ich so mache ? Lebenslauf und Leistungsprofil von mir ist unter http://www.domnick-elektronik.de zu sichten.
"Praktische Elektronik" und 80C166- / PIC-Entwicklungen gibt's dort auch.

... da kommt gerade ein großer Luftpolsterumschlag von Microchip mit der Post ...
Ich hatte die Befürchtung, das einige hundert preiswert ersteigerte PIC16F877A in drei unterschiedlichen Gehäusen nicht funktionieren, weil sie sich mit meinem MPLAB ICD-Module nicht programmieren lassen. Ich wußte bis vor wenigen Tagen nichts von der Bedeutung des A .
Anmerkung von Microchip: "Die A-Typen können Sie mit dem ICD2 + Promate 3 programmieren. Bitte wenden Sie sich an einen unserer Händler."
Hatte ich schon befürchtet, daß ich wieder Geld für einen neuen Brenner ausgeben muß.
Mal schauen, was auf der "Technical Library CD-ROM" von Microchip so alles drauf ist. Das "Ordering Guide" macht auch einen guten Eindruck.

Was kaufe ich am besten und wo kaufe ich am preiswertesten ?

Ich habe hier 3 neu entwickelte Platinen für verschiedene Anwendungen liegen und konnte die aufgelöteten PIC16F877 AAAAAAA nicht programmieren. Zuerst, weil die Stecker-Reihenfolge von RB3 - RB6 - RB7 im Layout verdreht ist und dann, weil ich nicht wußte, daß ich für A-Typen den ICD2 benötige.

Das sind z.B. grundsätzliche Probleme, die in FAQ's, "Checklisten" oder "Antwortbogen" als häufig gestellte Fragen oder auftretende Probleme zu finden sein sollten. Auch Beispiele von gestern, wo einer Probleme mit dem Beschreiben des PIC-Eeproms hat und ein anderer in der InterruptServiceRoutine die Flags und das W-Register zu retten vergaß (da wollte ich noch ergänzen, daß teilweise noch mehr gerettet werden muß), sowie eine Anfrage, ob man die Flags manuell setzen muß, sind eigentlich typische "Checklisten-Einträge".
Viele Probleme lösen sich, wenn man in einer "Checkliste" sieht, was man nicht beachtet oder vergessen hat.
Bei so was hilft kein Datenblatt oder Datenbuch. Das sind Erfahrungen, die in ein solches Forum gehören.
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MfG Karl-Heinz
Bernd
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« Antworten #6 am: September 28, 2005, 19:38:18 »

Hallo kalledom,

erstmal herzlich willkommen im Forum.

Zitat
Ich hatte die Befürchtung, das einige hundert preiswert ersteigerte PIC16F877A in drei unterschiedlichen Gehäusen nicht funktionieren


Hoffentlich ist es nicht die B0-Revision. Zitat aus dem Errata (DS80128F)
Zitat
3. Module: Core

Certain code sequence and placement may cause the corruption of a few bits in the instruction fetch when the part is used above 4 MHz. A corrupted instruction fetch will cause the part to execute an improper instruction and result in unpredictable outputs.

Microchip cannot predict which code sequences and placement will cause this failure. If this failure mechanism exists in your system, it should be evident during statistically significant preproduction testing (minimum suggested sample size 100 units) of your particular code sequence and placement.

Any code change should be tested in the same manner prior to their implementation. If most parts fail your tests, or if failures are seen at all voltages or at all frequencies, this indicates that the problem experienced does not relate to this failure mechanism.

This problem has not been observed at operating frequencies below 4 MHz.

Work around
Use the part at or below 4 MHz.

This problem is specific to Rev. B0 and has been resolved by Rev. B2 of the silicon (date codes later than 0242xxx).

Etwas knapper ausgedrückt: Über 4 MHz Taktfrequenz sollte man diesen PICs nicht vertrauen.

Zitat
Zuerst, weil die Stecker-Reihenfolge von RB3 - RB6 - RB7 im Layout verdreht ist und dann, weil ich nicht wußte, daß ich für A-Typen den ICD2 benötige.

Ich weiß nicht, wie es beim ICD ist, aber der ICD2 hat keine Verbindung zum Pin PGM (RB3). Das Aktivieren von LVP ohne einen Pulldown an PGM ist auch eine sehr häufige Fehlerquelle und sollte in die Checkliste(n) aufgenommen werden.

Zitat
Wenn bei Euch die Zeit knapp ist und ich organisatorisch oder praktisch unter die Arme greifen kann, dann ...

Wärest Du bereit, die von Dir erwähnten Checklisten zu erstellen? Fernando wird sie dann sicherlich in geeigneter Form im Forum integrieren. Durch die Umstellung auf das neue Portal hat er im Moment sehr viel Arbeit, d.h. es kann sein, daß er etwas mehr Zeit benötigt, um Dir zu antworten. Wenn Du ernsthaft interessiert bist (was ich glaube), solltest Du mal Kontakt mit Fernando aufnehmen (PN oder E-Mail).

Im neuen Portal wird es übrigens möglich sein, daß Nutzer eigene Beiträge ("Artikel") einreichen, die nach einer Überprüfung veröffentlicht werden.


Viele Grüße

Bernd
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kalledom
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« Antworten #7 am: September 28, 2005, 21:38:01 »

Hallo Bernd,

Zitat
Hoffentlich ist es nicht die B0-Revision. Zitat aus dem Errata (DS80128F)
Nein nein, ich hatte je 1 PIC16F877A (DIP-, PLCC- und TQFP-Gehäuse) mit Bitte um Überprüfung nach Microchip geschickt und heute mit Antwort und CD's, Ordering Guide, etc. zurück bekommen; die Dinger sind ok. Ich kann sie nur nicht mit meinem "alten" ICD programmieren, sondern soll einen ICD2 oder Promate 3 ??? kaufen.
Deshalb hatte ich auch die Frage gestellt:
Zitat
Was kaufe ich am besten und wo kaufe ich am preiswertesten ?


Zitat
Ich weiß nicht, wie es beim ICD ist, aber der ICD2 hat keine Verbindung zum Pin PGM (RB3).
Richtig; aber die 16-er PIC's ohne A am Ende möchte ich auch noch einsetzen und "On-Board" programmieren und debuggen können, die brauchen noch diesen PGM (RB3). Ich entwickle meine Schaltungen und Platinen so universell es nur geht, damit ich mehrere Möglichkeiten habe oder auch "Altes" und "Neues" einsetzen kann.
Unter http://www.domnick-elektronik.de sind die drei PIC-Platinen bei <Aktuell> seit heute Nachmittag zu sehen.

Zitat
Wärest Du bereit, die von Dir erwähnten Checklisten zu erstellen?
Klar. Ich mache erst mal eine grobe Aufstellung, unterteilt nach Hard- und Software und werde dann auf Punkte stoßen, wo sich Hard- und Software doch nicht teilen läßt....
ich geh sozusagen ohne Scheuklappen an diese Checkliste und schicke sie Euch bis Mitte nächster Woche zur Begutachtung.
Wenn bestimmte Vorstellungen schon existieren, dann nix wie her damit.
Wenn eine bestimmte Form oder ein bestimmtes Format gewünscht wird, laßt es mich wissen.
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MfG Karl-Heinz
Steffen
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« Antworten #8 am: September 29, 2005, 06:38:54 »

@Kalledom

Mit dem alten ICD kannst Du die Chips ebenfalls programmieren. Es wird dann nur nicht mehr von MPLAB unterstützt. Zum Brennen kannst Du dann die ICD-Software von CCS verwenden.
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kalledom
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« Antworten #9 am: September 29, 2005, 09:11:05 »

Hallo Steffen,

danke für den Tip.

Zitat
Mit dem alten ICD kannst Du die Chips ebenfalls programmieren. Es wird dann nur nicht mehr von MPLAB unterstützt.

Nun habe ich mich aber recht gut auf MPLAB "eingeschossen" und vieles darauf zugeschnitten.
Ich werde mir ein ICD2 mit der neuesten MPLAB-Version kaufen.
Damit muß ich mich nicht in eine "neue, unbekannte Welt" begeben.
Auf die ICD-Software von CCS komme ich vielleicht später mal zurück.
Ich hatte gehofft, daß mir jemand sagen kann, wo ich den ICD2 am preiswertesten einkaufen kann.
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MfG Karl-Heinz
maltejahn
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« Antworten #10 am: September 29, 2005, 09:43:24 »

Hallo,

ICD2 kaufen, oder nachbauen:
http://www.harald-sattler.de/
Habe den ICD2 letzte Woche nachgebaut und bin begeistert über die Debugging Möglichkeiten.

Gruß
Malte
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Steffen
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« Antworten #11 am: September 29, 2005, 09:46:13 »

War ja nur ein Vorschlag.

Recht günstig bekommst Du einen ICD2-Clone bei Olimex (www.olimex.com). Ist soweit ich informiert bin 100%-ig Funktionskompatibel.
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kalledom
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« Antworten #12 am: September 29, 2005, 16:38:18 »

Hallo maltejahn, hallo Steffen,

danke für Eure Hinweise; ich dachte aber mehr an was Fertiges und Orginales zum Beispiel vom Microchip :-)
Zum Zusammenbauen habe ich hier genug rumliegen und wenn mit einem fertigen ICD2 etwas nicht stimmen sollte, würde ich gerne einen Händler in erreichbarer Nähe haben.
Ja ja, ich habe da schon Preise gesehen; das ist mir aber die Sache wert.
Dann hab' ich auch was Orginales zum "abkupfern" :-)
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MfG Karl-Heinz
Bernd
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« Antworten #13 am: September 29, 2005, 16:57:31 »

Bis zum 30. Semptember gibt es den ICD2 direkt von Microchip mit 25% Rabatt. Bei buy.microchip kann man ihn direkt bestellen (der Link funktioniert erst beim zweiten Mal, zuerst muß Deutsch als Sprache ausgewählt werden, dann den Link noch mal verwenden). Die Versandkosten bei buy.microchip sind ziemlich hoch (20€, wenn ich mich nicht irre), aber mit den 25% Rabatt ist es wieder ein gutes Angebot.

Bei Farnell ist der ICD2 für den praktisch identischen Preis erhältlich (einfach dort nach DV164005 suchen). Auch Rutronik ist eine gute Bezugsquelle für Microchip-Tools.


Viele Grüße

Bernd
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maltejahn
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« Antworten #14 am: September 29, 2005, 17:05:21 »

Bei RS gerade DV164005 für 129,50
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